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Einzug in die Zahnmedizin

Digitale Verfahren in der Zahnmedizin 

Digitale Technologien sind heute ein fester Bestandteil moderner Zahnmedizin. Mit intraoralen Scannern können Zähne, Kiefer und Biss innerhalb weniger Minuten erfasst werden – oft ohne klassische Abdrücke. Auch Zahnfarbe, Zahnkontakte, Kaubewegungen oder 3D-Röntgenbilder fließen in die digitale Analyse ein.

Zusammenarbeit mit der Zahntechnik 

Die gewonnenen Daten werden für die weitere Verarbeitung an erfahrene Zahntechniker:innen übergeben. Dort werden sie zu einem digitalen Gesamtmodell zusammengeführt und zur Planung von Zahnersatz oder Implantatversorgungen genutzt. Durch den digitalen Workflow können Funktion, Form und Ästhetik besser aufeinander abgestimmt werden. 

Ablauf der digitalen Zahnmedizin 

  1. Digitale Diagnostik 
    – 3D-Röntgen (DVT) für detailgenaue Bildgebung 
    – Intraoralscan ohne Abdrucklöffel 
    – Digitale Analyse von Biss und Kiefergelenk
  2. Computergestützte Behandlungsplanung 
    – Zusammenführung aller Daten in einem individuellen Plan 
    – Anwendung z. B. in der Implantologie oder beim Zahnersatz
  3. CAD/CAM-Fertigung in Kooperation 
    – Digitale Konstruktion und Fertigung von Kronen, Inlays oder Brücken in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zahntechniker:innen
  4. Umsetzung & Kontrolle 
    – Durchführung der Behandlung mit digitaler Unterstützung 
    – Nachkontrollen und Verlaufskontrolle ebenfalls digital dokumentiert 

Wissenschaftliche Grundlage 

Die Verfahren orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien und ermöglichen eine strukturierte, transparente und individuell abgestimmte Behandlung.